LVR-Freilichtmuseum Kommern

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Eickser Str., 53894 Mechernich
Dienstleistung divers Sehenswürdigkeit divers Historisches Gebäude Museum/Ausstellung

Im LVR-Freilichtmuseum Kommern wird die Geschichte lebendig: Hühner laufen zwischen den Häusern herum und picken am Boden, Rinder grasen friedlich auf der Weide und aus der Backstube weht frischer Brotduft. Besucher können durch fünf verschiedene Baugruppen und ihre Gebäude streifen. Die Zeitreise durch das Rheinland beginnt am Ende des 15. Jahrhunderts und endet mit dem 20. Jahrhundert. Ausstellungen und verschiedene Feste und Märkte wie der Jahrmarkt Anno Dazumal, runden das Museumserlebnis ab.

Von Winkelhof bis Quelle-Fertighaus: Geschichte hautnah im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Hühner laufen frei zwischen den Häusern herum, auf den Wiesen grasen Kühe, Brotduft zieht durch die Luft – idyllischer könnte es kaum sein. Im LVR-Freilichtmuseum Kommern spazieren die Besucher durch Dörfer, wie sie im Rheinland einst gestanden haben. In den Baugruppen Eifel, Niederrhein, Bergisches Land, Westerwald und Marktplatz Rheinland stehen historische Gebäude aus der ehemaligen preußischen Rheinprovinz. Bauernhöfe, Windmühlen, Werkstätten aber auch Gemeinschaftsbauten wie Schul- und Backhaus, Tanzsaal und Kapelle können erkundet werden.

Wie lebten die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten in diesen Dörfern? Wie verdienten sie ihren Lebensunterhalt? Die Besucher unternehmen eine Zeitreise und schauen Handwerkern und Landwirten bei ihrer Arbeit über die Schulter. Die Reise beginnt am Ende des 15. Jahrhunderts und führt bis in die jüngere Vergangenheit mit Quelle-Fertighaus und Milchbar. Die Baudenkmale sind eingebettet in eine Museumslandschaft mit Äckern, Bauerngärten und Obstwiesen.

Von Häusern und Bewohnern

Das Haus aus Kalsbach im Oberbergischen wurde beispielsweise 1667 in Geschoss-Bauweise errichtet und diente einer mittelmäßig wohlhabenden Bauernfamilie als Wohnhaus, Stall und Wirtschaftsgebäude. Die Windmühle aus Cantrup stammt aus dem Jahr 1780 und über viele Jahrzehnte wurde hier Getreide gemahlen. Das Gemeindehaus aus Löhndorf im Westerwald diente den Bewohnern des Ortes als Backstube und Schule.
Mit allen Sinnen erleben die Besucher, wie früher im Rheinland gelebt und gearbeitet wurde. Handwerker geben Einblicke in ihre Arbeit: Ein Schmied, eine Mausefallenkrämerin, ein Stellmacher, ein Weber oder ein Imker zeigen, wie sie früher gearbeitet haben.

Tiere im Museum

Kleine und große Besucher können in aller Ruhe die Häuser erkunden, in denen die Menschen gelebt haben. Und sie treffen auf allerlei Getier auf dem Gelände, denn das Museum möchte nicht nur zeigen, wie die Menschen wohnten, sondern auch, was sie auf den Feldern und Gärten angebaut haben und welche Tiere auf den bäuerlichen Hof gehörten.

Das 20. Jahrhundert erkunden

In Kommern wird die Geschichte fortgeschrieben: Der Marktplatz Rheinland widmet sich der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bei dem ein oder anderen Besucher werden Erinnerungen aus der Kindheit und Jugendzeit wach, „ach ja, das kenne ich doch von früher“. Die Gebäude sind im Übrigen keine Nachbauten, sondern wurden an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut und im Museum wieder aufgebaut. Das Quelle-Fertighaus zum Beispiel: In den 1960er Jahren gab es die Möglichkeit, Häuser aus dem Versandhauskatalog zu bestellen. In Kommern wird ein Haus aus dem Jahr 1965 gezeigt, mit dem sich das Ehepaar Uhlmann im Puhlheimer Stadtteil Stommelerbusch einen großen Traum erfüllte. Viele weitere Gebäude auf dem Marktplatz Rheinland wecken Erinnerungen und Kinder sehen, wie ihre Eltern und Großeltern gelebt haben, als diese noch klein waren.

Ausstellungen und Märkte

Neben den Baugruppen mit ihren Gebäuden und Bewohnern lädt die Dauerausstellung „WirRheinländer“ zu einem Streifzug durch die Geschichte des Rheinlands und die Lebensverhältnisse seiner Menschen von der französischen Besetzung 1794 bis in die frühen Wirtschaftswunderjahre um 1955. Außerdem gibt es wechselnde Sonderausstellungen. Viele Veranstaltungen – über das ganze Jahr verteilt – runden das Angebot im Freilichtmuseum ab: Von Workshops für Kinder und Erwachsene bis hin zu mehrtägigen Festen und Märkten. Der Jahrmarkt Anno Dazumal findet beispielsweise jährlich um die Osterzeit herum statt, es gibt ZeitBlenden, mit denen die Besucher in die Zeit vor genau 50 Jahren zurückversetzt werden, im September wird ein Erntefest gefeiert und im Advent wird mit "Advent für alle Sinne" auf die Weihnachtszeit eingestimmt.

Dieser Gastgeber hat sich zum "Nachhaltigen Reiseziel_Parner" zertifizieren lassen.

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Details

Erwachsene 9,50 €
Schwerbehinderte, Studenten, Auszubildende 7,50 €
Kinder/Jugendliche unter 18 Jahre Eintritt frei
Gruppen ab 10 Personen p.P. 9,00 €
Geflüchtete (mit bis zu 2 Begleitpersonen): Eintritt frei (Vorlage einer amtlichen Bescheinigung erforderlich)
Eintrittsfreier Tag für alle: 2. Freitag im Monat

Mit dem Auto:
Von der A1 kommend nehmen Sie die Ausfahrt "Kommern / Wißkirchen".
Dann auf der B266 in Richtung Obergartzem halten.
Rechts auf die K20/Eickser Straße biegen.
Nach circa einem Kilometer sehen Sie links den Parkplatz des Museums.
Das Museum ist weiträumig beschildert.
Umweltzone: nein
Anreise mit der Bahn:
Fahrt mit dem Zug bis Mechernich Bf. Von dort mit dem TaxiBusPlus Linie 773 bis zum Freilichtmuseum.
WICHTIG: Der TaxiBusPlus fährt nur nach Vorbestellung wie ein Linienbus nach Fahrplan. Bitte bestellen Sie Ihre Fahrt mindestens 30 Minuten vor der gewünschten Abfahrt (gerne auch früher oder Hin- und Rückfahrt zusammen) telefonisch unter 02441-99454545 oder online über www.rvk.de bzw. die RVK-App

Barrierefreiheit geprüft
Teilweise barrierefrei für Menschen mit Hörbeeinträchtigung
Teilweise barrierefrei für gehörlose Menschen
Teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbeeinträchtigung
Teilweise barrierefrei für Blinde Menschen
Barrierefrei für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Mehr Informationen zur Barrierefreiheit sowie detaillierte Prüfberichte erhältst Du hier.

Einlass bis 1 Stunde vor Schließung
Sommer: 1. März bis 31. Oktober: 9 - 18 Uhr
Winter: 1. November bis 28. Februar: 10 - 17 Uhr
24. und 31. Dezember 10 - 14 Uhr
25./26. Dezember und 1. Januar 11 - 16 Uhr

Jetzt wenig besucht
In der Regel verbringen Menschen hier bis zu 4.0 Stunden
Maximale Kapazität: 3000
Letzte Aktualisierung: 01.04.2025 00:35
Autor

Nordeifel Tourismus GmbH

Lizenz (Stammdaten)
Nordeifel Tourismus GmbH

Quelle: Nordeifel Tourismus GmbH destination.one

Zuletzt geändert am 26.03.2025

ID: p_100107573